gerngesund Magazin

Stressfreies 2020

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Man ruft einen Freund an und er geht nicht ans Handy. Man schickt der besten Freundin eine WhatsApp-Nachricht und sie antwortet nicht sofort. Geht das? Es geht und die Welt dreht sich weiter. Auch im Jahr 2020. Wer ernsthaft an sich arbeiten möchte, sollte sich selbst disziplinieren. Überschlagen Sie mal, wie viel Zeit Sie am Tag damit verbringen, Nachrichten zu schreiben und zu lesen. 

Test: Schalten Sie jedes Mal die Stoppuhr im Handy ein und addieren Sie mal, was an einem Tag zusammenkommt.

Im Beruf wird es schwieriger – obwohl, das eine oder andere „cc“ wäre entbehrlich. Im Privaten hat man es selbst in der Hand, die Nachrichtenflut einzudämmen. Schaufeln Sie Zeit frei für Auszeiten, die helfen, den Stress zu verringern und die Geselligkeit zu pflegen.

Das Anti-Stress-Sofort-Paket mit Smartphone-Auszeit für die kommenden Wochen

  • Ein langer Spaziergang, heute Abend
  • Ein Saunabesuch am Wochenende
  • Ein handgeschriebener Brief an eine Freundin
  • Ein Kinobesuch mit Partner oder Arbeitskollegen
  • Eine feste Verabredung mit der Clique, am Freitag, 20 Uhr, in der Stammkneipe. Terminverschiebung ausgeschlossen. Keine Erinnerung. Alle sind da!
  • Ein Rommé- oder Skatabend – wann haben Sie das das letzte Mal gespielt?

Apropos weniger Stress und Geselligkeit …

Entspannung kann man lernen. Gehen Sie dort hin, wo Sie Menschen treffen, die Sie auch entstressen möchten. Lassen Sie sich von einem Profi zeigen, wie´s geht. Zum Nulltarif. Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland hilft Ihnen dabei in qualifizierten Kursen, die für Sie richtige Entspannungstechnik zu finden. Die Auswahl ist groß und nicht nur „Ohmmm“. 

Einfach mal reinschnuppern unter Gesundheitskurse

Es kann auch schnell ernst werden

Der digitale Stress ist die eine Seite – Depressionen die andere. Diese reichen vom Burn-out bis zu schwerwiegenden psychischen Erkrankungen. Wenn einem eine familiäre Krise den Boden unter den Füßen wegzieht. In diesem Fall ist ärztliche Hilfe sehr wichtig. Aber es gibt die Chance, bestimmten Ursachen von Depressionen vorzubeugen. Damit sind wir wieder beim Thema Stress und Entspannung. Regelmäßiges Bewegen, feste kurze Auszeiten während der Arbeit und in der Freizeit helfen garantiert, Körper und Geist zu regenerieren. In den Arbeitszeitvereinbarungen der Betriebe sind Pausen vorgeschrieben und zwar zum Schutz der Beschäftigten. Wie oft haben Sie schon die Pause sausen lassen. Oder in der Pause nebenher dienstliche Gespräche oder E-Mails erledigt? Jeder Psychotherapeut rät seinen Patienten: „Die Bedingungen im Unternehmen können Sie nicht ändern,  fangen Sie bei sich selbst an!“.

Wir möchten Ihnen helfen, die Balance zu finden

Wie erreicht man die Work-Life-Balance? Das Gleichgewicht von Arbeit und Freizeit? In dem man feste Zeiten einplant für Familie, Freunde, Hobbys oder einfach mal ein Buch liest oder Musik hört. Beim Abschalten können Entspannungstechniken wie die progressive Muskelrelaxation helfen. Setzen Sie sich einmal die Woche einen festen Gesundheitstermin in Ihrer Nähe: Yoga, Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung oder nutzen Sie den Gesundheits-Check-up,um mit Ihrem Arzt über die Überlastungen im Beruf und in der Familie zu sprechen. 

Stress und Rücken

Arbeiten in unbequemen Körperhaltungen. Ungünstiges Heben und Tragen. Termindruck oder eine schlechte Work-Life-Balance: Rückenprobleme können viele Ursachen haben. Gezielte Übungen und geeignete Hilfsmittel können helfen, den Schmerz in den Griff zu bekommen oder es gar nicht erst so weit kommen zu lassen. Zumeist steckt hinter dem Schmerz keine ernsthafte Erkrankung, sondern ein ganzes Bündel an Ursachen wie einseitige oder monotone körperliche Belastungen, zu viel Stress und Bewegungsmangel.

„Stress erhöht die Muskelspannung und sorgt für Verspannungen und Fehlhaltungen im Rücken. Oft gehen Betroffene in eine Schonhaltung, was die Beschwerden noch verstärkt“, so AOK-Experte Markus Siehr. Mein Tipp: "Vermeiden Sie Dauerstress. Prüfen Sie, ob Belastungen verringert werden können, zum Beispiel durch organisatorische Veränderungen im Alltag oder durch ein besseres Zeitmanagement.

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