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Kalorien verlieren mit dem Sonnengruß

Hilft Yoga beim Abnehmen?

Abnehmen mit dem Sonnengruß oder dem herabschauenden Hund? Viele finden den Weg zum Yoga eher, weil sie besser mit Stress umgehen möchten, nicht um überschüssige Pfunde loszuwerden. Aber darüber hinaus sollen Yoga-Übungen auch die Beweglichkeit und das Körpergefühl verbessern. Und ganz nebenbei verbrennt die gezielte Kräftigung der Muskulatur auch noch Kalorien und regt den Stoffwechsel an.

Kalorien verbrennen und Fett abbauen mit Yoga

Gesund abnehmen und das erreichte Wunschgewicht später dauerhaft halten – davon träumen viele. Und eigentlich ist es auch nur einfache Mathematik! Ja, richtig gelesen! Denn wer abnehmen möchte, der muss im Grunde nur mehr Kalorien verbrennen, als er aufnimmt. Kein Hexenwerk also. Aber wie erreicht man dieses Kaloriendefizit? Mit gesunder und ausgewogener Ernährung, Sport und Bewegung! Das kann Laufen, Radfahren oder Schwimmen sein. Oder eben auch Yoga! Denn es hat den Vorteil, dass es leicht zu lernen ist und die Übungen sich fast überall durchführen lassen. Von Hatha Yoga für Einsteiger bis Vinyasa Yoga für echte Profis: Yoga-Übungen  – egal in welcher Form – kräftigen die Tiefenmuskulatur des gesamten Körpers, schonen die Gelenke und machen außerdem den Kopf frei.

Übrigens: Je mehr Muskeln wir haben, desto höher ist unser Grundumsatz. Das bedeutet, dass auch der Kalorienverbrauch im Ruhezustand mit Fortschreiten des Trainings automatisch ansteigt.

Yoga ja, aber welcher Stil für welchen Zweck?

Wer zum Abnehmen den Fettstoffwechsel in Gang bringen möchte, trainiert idealerweise mit einer Herzfrequenz zwischen 60 und 70 Prozent seines Maximums – denn genau dann findet auch die optimale Fettverbrennung statt. Beim Laufen lässt sich das mit einem guten Körpergefühl sehr gut regulieren. Aber auch die Vielzahl verschiedener Yoga-Stile hält einige Möglichkeiten bereit.

Im Yoga gibt es verschiedene Körperhaltungen, die, je nach Art, unterschiedlich umgesetzt und gehalten werden. Diese sogenannten Asanas können in variablen, dynamischen Yoga-Folgen, aber auch in festen, traditionellen Serien durchgeführt werden und haben dementsprechend auch einen unterschiedlichen Effekt, z. B. auf Muskeln und Puls.

Werden Positionen aus dem sogenannten Sonnengruß  beispielsweise lange gehalten, werden viele Muskeln zeitgleich aktiviert. Das bringt den Körper auf Betriebstemperatur, verbrennt ordentlich Kalorien und ist der ideale Auftakt einer Yoga-Einheit. Selbst andere Sportler nutzen diese Yoga-Posen für ihr Aufwärmtraining.
 

Volle Power beim Power-Yoga!

Power Yoga – eine anspruchsvolle, anstrengende Form des Yoga, die dem Körper einiges abverlangt und bei der man schnell ins Schwitzen kommt. Wer mit Yoga die körperliche Fitness verbessern, Kalorien verbrennen und Fett abbauen möchte, für den ist Power Yoga in jedem Fall eine Alternative zu Fitnessstudio und Gerätetraining. Klassischerweise werden die Übungen, ganz nach dem individuellen Trainingszustand, zu fließenden, kraftvollen Bewegungsabläufen verbunden – dem Flow. Yogastudios bieten außerdem auch Kurse zu Fatburn Yoga oder Vinyasa Yoga an, die ähnlich aufgebaut sind.

Hatha Yoga – der Klassiker unter den Yoga-Arten

Auch Hatha Yoga kann dabei unterstützen, den Fettstoffwechsel anzukurbeln. Der traditionelle Yoga-Stil mit einem ausgeglichenen Verhältnis aus Bewegung und Ruhe, Kraft und Balance sowie An- und Entspannung eignet sich perfekt für Einsteiger, da Schritt für Schritt die wichtigsten Basics erlernt werden. Das Halten der Asanas dehnt zudem die Muskeln und fördert die Beweglichkeit.

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